Ein einfaches Halbmondtuch

Vor meinem kurzen Urlaub Anfang August, habe ich euch auf Instagram nach einem wirklichen einfachen Tuch gefragt. Unter anderem wurde mir das „Das einfachste Halbmondtuch der Welt“ von Sylvie Rasch empfohlen. Diese habe mich dann auch auf der Zugfahrt angefangen zu stricken.

Wolle

Kennt ihr die neue „slow wool lino“ von Lana Grossa? Ich muss zugeben, auf der h+h ist mir die Wolle gar nicht aufgefallen, erst vor 5 Wochen im Geschäft hier im Ort, als ich Wolle für mein Urlaubstuch gesucht habe. Ich habe mich sofort in die rustikale Wolle verliebt. Die Verkäuferin wies mich direkt daraufhin, dass die Wolle ein Mischgarn aus Merinowolle und Leinen ist und das sich Kunden schon beschwert hätten, weil die Wolle mal dickere Fasern enthalten könnte. Diese dickeren Stücke sind durch die ungefärbten Leinenfasern entstanden, die dem Gestricktem meiner Meinung einen besonderen Charakter verleiht. Mögt ihr auch die etwas rustikaleren Garne? Auf dem Bild sieht man allerdings jetzt keine gröberen Stücke.

Anleitung

Mein #halbmondtuch nahm während der Zugfahrt schnell Formen an. Allerdings hatte ich da ein Problem mit den Zunahmen. Ich habe die Maschen nämlich anders zugenommen, als Crasy Sylvie. Bei ihrer Zunahme hatte ich unschöne Löcher im Rand, also habe ich die dritte und fünfte Masche verdoppelt und nicht die erste und die dritte Masche. Ich hatte nach meiner Zunahmeweise aber einen ziemlich engen Rand.

Vor dem Abketten habe ich dann die zweite und vorletzte Maschen fallen gelassen, so konnte sich das Tuch um einiges weitern. Das heißt nun,  die Löcher die ich bei meinem ersten Versuch hatte, jetzt am Ende auch da sind. Durch das waschen und spannen sieht man davon aber nicht viel.

Für die letzen Reihen habe ich ein ziemlich einfaches Lochmuster gewählt. Die Zacken sind erst nach dem Waschen entstanden, denn ich habe das Tuch bewusst mit Nadel in Form gezogen. Mal schauen, wie lange die Zacken halten 😉

Das Tuch wiegt 160g und ist mit 2,40m nach dem Waschen, doch ganz schön groß geworden. 

Für die letzen Reihen habe ich ein ziemlich einfaches Lochmuster gewählt. Die Zacken sind erst nach dem Waschen entstanden, denn ich habe das Tuch bewusst mit Nadel in Form gezogen. Mal schauen, wie lange die Zacken halten 😉

Habt noch einen schönen Tag

Signatur Natalie Green

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